Science meets Industry: Forschungsinstitute und Hightechunternehmen gehen auf Tuchfühlung

Mittwoch, 23. Januar 2019, 17:44 Uhr
Am 23. Januar fand die zweite Transferveranstaltung des Silicon Saxony e. V. unter dem Titel "Science meets Industry" in Chemnitz statt. Sachsens bedeutendstes Hightechnetzwerk hatte hierzu Vertreter aus Forschung, Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft ins Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU geladen. Rund 100 Teilnehmer folgten der Einladung, nutzten das noch relativ junge Vernetzungs- und Kooperationsformats um Wissen sowie Technologien zu teilen. Neben einer spannenden Keynote von Prof. Dr. Thomas Mikolajick zum Thema Künstliche Intelligenz stand speziell das Highlight der Veranstaltung, die Pitch- und Demosession am späten Nachmittag, im allgemeinen Fokus. Hier stellten 25 Wissenschaftler und Unternehmensvertreter ihre jüngsten Neuentwicklungen dem anwesenden Fachpublikum vor. Auch Führungen, Workshops und eine Ausstellung konnten vor Ort besucht werden. Zusammen mit den Fraunhofer Instituten IWU und ENAS organisierte der Silicon Saxony e. V. am 23. Januar einen Veranstaltungs- und Vernetzungstag für die Unternehmen, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen des Standorts Sachsen. Gemeinsam sollte die Hightechcommunity des Freistaates auf Entdeckungs- und Transferreise gehen. Sich gegenseitig zu inspirieren bzw. das lokal vorhandene Wissen zum gegenseitigen Vorteil zu nutzen, war das anvisierte Ziel. "Science meets Industry" soll auf diese Weise die aktuelle Lücke zwischen Innovationsentwicklung und -vermarktung schließen. Silicon Saxony hat sich zum Ziel gesetzt, die führenden Forschungs- und Wissenschaftsinstitute des Standortes noch näher an die Unternehmen der Region heranzuführen.

Rund 100 Teilnehmer, darunter 25 vortragende Wissenschaftler und Industrievertreter, kamen im Fraunhofer IWU in Chemnitz zusammen. Nach einer morgendlichen Führung durch die Institutsräume des Fraunhofer IWU und des Fraunhofer ENAS und einem ersten Blick in die in einer Ausstellung zusammengefassten Pitch- und Demobeiträge begann das eigentliche Highlight des Tages – die Pitch- und Demosession. In dreiminütigen Pitches und achtminütigen Demos stellten Wissenschaftler und Unternehmer ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit vor. Industrievertreter mittlerer und großer Unternehmen, z.B. Infineon, sammelten in diesem Umfeld gute Kontakte und Ideen. 

Zwei Workshops zu den Themen "Zukunft der Sensortechnologie" des sächsischen SenSa-Projektes sowie "Kundenspezifisch adaptierte piezoelektrische Mikrosysteme für industrielle Sensorik" des Fraunhofer ENAS und der TU Chemnitz rundeten den Veranstaltungstag schließlich ab.

Das Resümee der Teilnehmer war durchweg positiv. Schon jetzt ist die Wiederholung des Veranstaltungsformates im kommenden Jahr geplant. Doch vorerst wartet am 18. Juni 2019 der 14. Silicon Saxony Day. Auch dann stehen die großen Fokusthemen, die neuesten Innovationen und leistungsstarken Institute und Unternehmen des Standortes im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Weitere Informationen:
14. Silicon Saxony Day: www.silicon-saxony.de/silicon-saxony-day

Über den SILICON SAXONY e. V.
Der Silicon Saxony e. V. ist mit rund 350 Mitgliedern das größte Hightechnetzwerk Sachsens und eines der größten Mikroelektronik- und IT-Cluster Deutschlands sowie Europas. Als eigenfinanzierter Verein verbindet Silicon Saxony seit seiner Gründung im Jahr 2000 Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen/Universitäten, Forschungsinstitute, öffentliche Einrichtungen sowie branchenrelevante Startups am Wirtschaftsstandort Sachsen und darüber hinaus.

Als öffentlichkeitswirksame Informations-, Kommunikations- und Kooperationsplattform sowie durch die Teilnahme an und die Organisation von Branchenevents fördert der Verein die regionale, nationale und internationale Vernetzung seiner Mitglieder. Gezielte Lobbyarbeit gewährleistet z.B. die Mitgestaltung von Förderprogrammen - von der lokalen bis zur europäischen Ebene. Experten des Netzwerkes stellen zudem in Arbeitskreisen und weiteren Formaten den Know-how-Transfer sowie enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Mitgliedern sicher und treiben Innovationen voran.

Weiterführende Informationen


www.silicon-saxony.de/science-meets-industry/ Foto: Silicon Saxony

Silicon Saxony e.V.

Der Silicon Saxony e. V. ist mit rund 350 Mitgliedern das größte Hightechnetzwerk Sachsens und eines der größten Mikroelektronik- und IT-Cluster Deutschlands sowie Europas. Als eigenfinanzierter Verein verbindet Silicon Saxony seit seiner Gründung im Jahr 2000 Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen/Universitäten, Forschungsinstitute, öffentliche Einrichtungen sowie branchenrelevante Startups am Wirtschaftsstandort Sachsen und darüber hinaus. Übergeordnete Ziele der Netzwerkarbeit sind u. a. der Ausbau sowie die Stärkung des führenden Mikroelektronikstandortes Europas als auch das Vorantreiben der parallel verlaufenden Entwicklung hin zu einem Softwareland Sachsen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der sächsischen Landesregierung und den Wirtschaftsförderinstitutionen im Freistaat. In dieser Konstellation unterstützt der Verein auch das regionale Standortmarketing. Der thematische Fokus des Clusters liegt auf den technologischen Trends der Gegenwart und Zukunft – z.B. Künstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierung, Internet of Things, Sensorik, Energieeffizienz, Neuromorphes bzw. Edge Computing. Als enger Kooperationspartner des Dresdner Smart Systems Hubs sowie des Leipziger Smart Infrastructure Hubs bietet Silicon Saxony zudem direkten Zugang zu den Themen, Projekten und Standorten der Digital Hub Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums. Als öffentlichkeitswirksame Informations-, Kommunikations- und Kooperationsplattform sowie durch die Teilnahme an und die Organisation von Branchenevents fördert der Verein die regionale, nationale und internationale Vernetzung seiner Mitglieder. Gezielte Lobbyarbeit gewährleistet z.B. die Mitgestaltung von Förderprogrammen - von der lokalen bis zur europäischen Ebene. Experten des Netzwerkes stellen zudem in Arbeitskreisen und weiteren Formaten den Know-how-Transfer sowie enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Mitgliedern sicher und treiben Innovationen voran.