Information zum Coronavirus (SARS-CoV-2)

Dienstag, 10. März 2020, 18:04 Uhr
Liebe Studentinnen und Studenten,
liebe Beschäftigte der Hochschule Mittweida, wir möchten Sie auf dem Laufenden halten und aktualisieren unsere Informationen für Sie vor dem Hintergrund der weiteren Verbreitung des Coronavirus. Nach wie vor sind Arbeiten und Leben auf dem Campus der Hochschule Mittweida nicht eingeschränkt. Zum Vorlesungsbeginn in der kommenden Woche erwarten wir aber viele Studierende und Beschäftigte zurück in Mittweida. Aus diesem Grund weisen wir auf folgende Maßnahmen hin, die die Hochschulleitung in enger Zusammenarbeit mit dem Studentenrat beschlossen hat. Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir keine Lehr- oder sonstigen Veranstaltungen abgesagt – mit einer Ausnahme: Aufgrund der Größe und des Charakters der Veranstaltung hat der Studentenrat die für den 26. März vorgesehene Semesterauftaktparty (SAP) auf ein noch unbestimmtes Datum verschoben.
  • Die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters beginnen am Montag planmäßig.
  • Die Immatrikulationsfeier der Sozialen Arbeit am Montag, 10 Uhr, findet im Herbert-E.-Graus-Studio statt.
  • Auch der Auftakt der Öffentlichen Ringvorlesung am Mittwoch, 17:30 Uhr, findet wie angekündigt statt. Die Vorlesung aus dem Peter-Schütt-Hörsaal (39-041) wird auch in den Otto-Altendorfer-Hörsaal (39-001) im ZMS übertragen. Hier sei zusätzlich darauf hingewiesen, dass die Veranstaltung via Facebook live gestreamt wird und später auch auf der Seite des IKKS zum Nachschauen zur Verfügung steht.
  • Bei Veranstaltungen kann es zu Raumänderungen kommen, da wir die Besucherinnen und Besucher auffordern, einen „Gesundheitsabstand“ zueinander einzuhalten und deshalb Räume mit größerer Kapazität in Anspruch genommen werden.
  • Über Raumänderungen informieren wir (hochschulintern per E-Mail und extern auf unserer Homepage) umgehend, ebenso über gegebenenfalls weitere notwendige Reaktionen der Hochschule auf eine Änderung der Situation oder in der Risikobewertung.
Das Robert-Koch-Institut hat inzwischen die Risikogebiete erweitert, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet wird, dazu gehört inzwischen auch das Urlaubsland Italien.
  • Studierende und Beschäftigte, die innerhalb der vergangenen 14 Tage (maximale Inkubationszeit) aus Risikogebieten bereits nach Deutschland zurückgekehrt sind, fordern wir nachdrücklich auf, sich mit ihrem Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen sowie die/den Dienstvorgesetzte/n (Beschäftigte) bzw. den Studentenrat (Studierende) zu informieren und erst nach Rücksprache an die Hochschule zurückzukehren.
  • Alle Personen, die Kontakt mit Coronavirus-infizierten Menschen hatten und krankheitstypische Symptome haben, sollten sich unbedingt zunächst telefonisch bei ihrem Hausarzt bzw. ihrer Hausärztin melden. Alternativ nutzen Sie dafür bitte den telefonischen ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Oder wenden Sie sich an Ihr Gesundheitsamt.
  • Wir appellieren an alle Betroffenen, im Interesse der Gesundheit ihrer Kolleginnen und Kollegen sowie Kommilitoninnen und Kommilitonen bei einem Verdacht oder einer bestätigten Diagnose der Infektion mit dem Coronavirus umgehend die Hochschule (Dienstvorgesetzte/r bzw. Studentenrat) zu informieren.
  • Zu Ihrer eigenen Vorsorge bitten wir Sie, die zum Schutz vor Infektionen bekannten Hygienemaßnahmen konsequent zu praktizieren, das heißt insbesondere die Handhygiene, aber auch die Nies- und Husten-Etikette. Verzichten Sie auf das Händeschütteln – schenken Sie stattdessen ein Lächeln.
    An der Hochschule werden zur Unterstützung dieser Maßnahmen schrittweise flächendeckend Desinfektionsmittel bereitgestellt.
Das Robert-Koch-Institut und das Bundesgesundheitsministerium informieren ständig aktuell. Diese Informationen sind zuverlässige Entscheidungshilfen für Sie auch in Ihrem privaten Umfeld. Weiterhin gelten folgende bereits mitgeteilten Hinweise und Regelungen für Hochschulangehörige
  • Wir raten weiterhin ausdrücklich von Reisen in die Risikogebiete (aktuell Italien, Südkorea bestimmte Provinzen in China und im Iran) ab, auch wegen der möglicherweise eingeschränkten Rückreise-Möglichkeit. Uns sind aktuell keine Rückkehrenden von Dienstreisen aus diesen Gebieten bekannt.
  •  In den vor einigen Wochen am meisten betroffenen chinesischen Provinzen haben wir keine Kooperationspartner und keine Studierenden. Chinesische Studierende, die in ihrer Heimat geblieben sind, werden online betreut.
  • Sollte eine Beschäftigte/ein Beschäftigter der Hochschule in vorsorgliche Quarantäne kommen, ist die Lohnzahlung gewährleistet.
  • Beschäftigte, die wegen einer Schul-, Hort- oder Kita-Schließung ihre Kinder zuhause betreuen müssen, können ohne Lohnfortzahlung freigestellt werden oder nach Rücksprache mit dem/der Vorgesetzten und entsprechender Dienstvereinbarung „mobile Arbeit“ wahrnehmen. Ansprechpartnerinnen für „mobile Arbeit“ im Dezernat Personalwesen sind Dorit Raschke und Angela Sperber.
  • Beschäftigte, die bereits gebuchte dienstbedingte Reisen, Teilnahmen an Kongressen, Fortbildungen etc. absagen möchten, aus deren Stornierung finanzielle Konsequenzen zu erwarten sind, wenden sich bitte unmittelbar an die Kanzlerin Sylvia Bäßler.   
Ein Team aus Vertreterinnen und Vertretern von Hochschulleitung, Hochschulmanagement und der Studierenden unter der Leitung von Kanzlerin Sylvia Bäßler tauscht sich regelmäßig aus über die aktuelle Situation und die nötigen Maßnahmen für die Hochschule und ihre Angehörigen. Im Mittelpunkt aller Maßnahmen steht die Gesundheit der Hochschulangehörigen und das Bemühen, eine Ausbreitung des Virus zu bremsen. 
Bitte gehen Sie weiterhin sachlich und ruhig mit der Situation um. 

Und bleiben Sie gesund! Ihre Sylvia Bäßler, Kanzlerin

Ludwig Hilmer, Rektor

Gordon Guido Oswald, Beauftragter des Rektors für studentische Angelegenheiten Nützliche Links: Aktuelle Informationen und Hinweise des Robert-Koch-Instituts Aktuelle Informationen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Mehrsprachiges Informationsblatt zum Coronavirus des BMG, der BZgA und des RKI 

Hochschule Mittweida

Die Hochschule Mittweida bietet mehr für dich. Mehr Studienangebote, mehr Unterstützung während deines Studiums, mehr Möglichkeiten dich selbst zu verwirklichen. Wer in Mittweida studiert, lernt die Realität seines künftigen Berufs kennen: Wir verschreiben uns den angewandten Wissenschaften, verstaubte Theorie findest du woanders. Von Medien und interkultureller Kommunikation über Wirtschaft oder Soziale Arbeit bis zu Informatik und zukunftssicheren Technik-Klassikern wie Elektrotechnik und Maschinenbau – bei uns findest du den Studiengang, der dich wirklich interessiert. Dabei achten wir darauf, dass die Studiengänge immer die aktuellsten Trends auf dem Arbeitsmarkt aufnehmen. So sind wir die erste staatliche Hochschule in Deutschland, die neben einem Games-Studium auch ein eSports-Angebot in ihrem Programm hat. Ein kleiner Pluspunkt: Neben unseren einzigartigen Inhalten lebst du in Mittweida günstig. Studieren und Reisen statt Jobben und Rackern.