Kiwigrid und Thüga lancieren Prosumer-Komplettlösung für Partnerunternehmen

Donnerstag, 19. November 2020, 10:39 Uhr

Thüga, Deutschlands größtes kooperatives Netzwerk kommunaler Energie- und Wasserdienstleister, und Kiwigrid, die IoT- und Softwarespezialisten für dezentrale Energie, haben eine strategische Partnerschaft in Form eines Rahmenvertrags geschlossen. Damit wird Thüga den mehr als 100 Partnerunternehmen der Gruppe exklusiv ein Komplettpaket für das wachsende Geschäft mit erneuerbaren Energien und E‑Mobilität bereitstellen. Thüga lanciert das von Kiwigrid entwickelte White-Label-Produkt unter dem Namen Autarkiemanager. Die Lösung läuft auf der leistungsstarken Energy-Service-Plattform KiwiOS.

Mithilfe des Autarkiemanagers können die Thüga-Partner ihr Portfolio um klimafreundliche Tarife, Services und Produkte für dezentrale Energiesysteme erweitern und damit ihren Endkunden neue Möglichkeiten zur Stromkostenoptimierung bieten. Die Lösung deckt das gesamte Produkterlebnis der Prosumer ab: begonnen bei der individuellen Tarif- und Produktkonfiguration, über die Energieoptimierung von Photovoltaikanlage, Stromspeicher, Wallbox und Wärmepumpe im Gebäude, bis hin zum Nachkauf einer Wallbox sowie der integrierten Möglichkeit zur (Fern-)Anlagenwartung. Ein nutzerfreundliches Endkundenportal im individuellen Corporate Design eröffnet den Thüga-Partnerunternehmen einen neuen digitalen Kommunikations- und Verkaufskanal, welcher auf eine vertrauensvolle Kundenbeziehung einzahlt. Installateure können die Anlagen der Prosumer direkt im Portal 24/7 überwachen und bei Bedarf schnell und kostensparend Wartungsarbeiten vornehmen. 

Wir freuen uns, dass wir die Thüga-Gruppe mit unserer Komplettlösung für erneuerbare Energien und E‑Mobilität überzeugen konnten. Gemeinsam stellen wir den über 100 Partnerunternehmen innovative und zukunftssichere Prosumer-Angebote zur Bereicherung ihres Portfolios bereit.“ 

Joscha Köllner, Director Sales & Business Development bei Kiwigrid


Mit dem Autarkiemanager können die Thüga-Partnerunternehmen ihren Photovoltaik-Vertrieb ergänzen und ihren Kunden ermöglichen, den Strom vom eigenen Dach – zum Beispiel für das Laden des E‑Autos und für eine Wärmepumpe – zu nutzen. Als erster kommunaler Versorger aus dem Thüga-Verbund werden die Stadtwerke Radolfzell diese Lösung für die Selbstversorgung mit Solarstrom anbieten. So wird die dezentrale Energiewende durch die kommunalen Versorger gemeinsam mit den Bürgern aktiv gestaltet.

„Kiwigrid verfügt über umfassende Marktkenntnisse und langjährige Erfahrungen im Bereich der dezentralen Energie. Durch die strategische Zusammenarbeit können wir unseren Partnerunternehmen eine Komplettlösung für die wachsende Nachfrage nach Erneuerbaren Energien und E‑Mobilität an die Hand geben, damit diese ihr Portfolio für das Zukunftsgeschäft erweitern können. Dank Kiwigrids Knowhow mit Smart-Meter-Gateways und E‑Mobilität werden wir den Autarkiemanager kontinuierlich, den Kundenbedürfnissen entsprechend erweitern können.

Katharina Baumbusch, Thüga-Kompetenzcenter Innovation


Mit dem Hochlauf der Elektromobilität stehen die Netzbetreiber vor der Herausforderung, die Integration der Ladeinfrastruktur in die Verteilnetze netzverträglich und netzdienlich zu gestalten. Im Rahmen des Forschungsprojektes Ladeinfrastruktur 2.0, in dem Thüga und Kiwigrid mit der Uni Kassel, der BS| ENERGY und der BS|NETZ, unter der Leitung des Fraunhofer Instituts für Energiewirtschaft und Energiesysteme zusammenarbeiten, können sich Endkunden in einem Feldtest aktiv daran beteiligen, Engpässe im Netz zu vermeiden. In dem, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt, setzt der Netzbetreiber über variable Netzentgelte Anreize für die Verschiebung der Ladevorgänge in Niedriglastzeiten. Die Kunden profitieren von geringeren Ladestromkosten. Eine intelligente Schnittstelle vom Stromanbieter zum Haushalt ermöglicht die netzdienliche Steuerung von Ladevorgängen nach § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes. Ziel des Forschungsprojekts ist es, herauszufinden wie netzdienliche Steuerung von Ladeinfrastruktur den Netzausbau verringern und ein attraktives System für die Kunden gestaltet werden kann.

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Über Kiwigrid

Kiwigrid ist das Software- und IoT-Unternehmen für Erneuerbare Energien und E‑Mobilität. Auf der KiwiOS-Plattform werden White-Label-Produkte für führende internationale Energieversorger, Distributoren, OEMs und Automotives entwickelt und betrieben. Kiwigrids Kunden erschließen dadurch den global wachsenden Markt für dezentrale Energie, diversifizieren ihr Angebot und differenzieren sich vom Wettbewerb. Das in Dresden ansässige Unternehmen wurde 2011 gegründet und beschäftigt heute über 150 Mitarbeiter*innen. Kiwigrid ist führend bei intelligentem Energiemanagement sowie Smart Metering und arbeitet u.a. mit E.ON, Siemens, BMW, BayWa r.e. und LG Electronics zusammen. 

Über Thüga

Die Thüga Aktiengesellschaft mit Sitz in München ist eine Beteiligungs- und Beratungsgesellschaft, die als Minderheitsgesellschafterin bundesweit an rund 100 Unternehmen der kommunalen Energie- und Wasserwirtschaft beteiligt ist. Die Thüga bildet gemeinsam mit ihren Partnern den größten kommunalen Verbund lokaler und regionaler Energie- und Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland – die Thüga-Gruppe. Ziel der Thüga und ihrer Partner ist es, durch Wissenstransfer und eine starke Gemeinschaft die Zukunft der kommunalen Energieversorgung zu gestalten. Die Thüga-Partnerunternehmen versorgen mit ihren 20.000 Mitarbeitern bundesweit 4,0 Millionen Kunden mit Strom, 2,0 Millionen Kunden mit Erdgas und 1,0 Millionen Kunden mit Trinkwasser. 2018 haben sie dabei einen Umsatz von rund 21 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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Kiwigrid GmbH

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