Klaus Holetschek zum Honorarprofessor an die Hochschule Mittweida bestellt

Donnerstag, 16. Juni 2022, 13:00 Uhr
Das Foto zeigt drei männliche Personen. Die Person in der Mitte hat eine Urkund eine Urkunde in der Hand. In die Mitte genommen: Professor Klaus Holetschek (Mitte) mit Medien-Dekan Markus Heinker (l.) und Rektor Ludwig Hilmer.

(Mittweida, 16. Juni 2022) „Er ist einer Gründungsväter der innovativen Mittweidaer Medienstudiengänge und der Hochschule seit über 25 Jahren als Lehrbeauftragter, Berater und Forschungspartner verbunden“, sagte Rektor Ludwig Hilmer heute Mittag bei der Übergabe der Bestellungsurkunde. Klaus Holetschek ist für die Professur „Kommunikation und Bürgerdialog“ an der Fakultät Medien der Hochschule Mittweida bestellt worden. „Der heutige Tag ist aber kein Rückblicksdatum, sondern vielmehr ein Doppelpunkt für die Hochschule Mittweida, und ich freue mich auf das weitere Wirken des neuen Kollegen.“

Mitte der 1990er Jahre hatte Holetschek bereits einen Lehrauftrag im Studiengang Medientechnik, der mit Anwendungsnähe und Lehrenden aus der Praxis erfolgreich neue Wege in der akademischen Medienausbildung eingeschlagen hat. Nach dem Prinzip dieses „Mittweidaer Modells“ entstanden bald der Studiengang Medienmanagement und weitere Studiengänge, an deren Inhalten Holetschek maßgeblich beteiligt war. Noch heute tragen Studiengangsdokumente seine Handschrift. Den Ruf des sächsischen Wissenschaftsministers auf eine ordentliche Professur in Mittweida nahm Holetschek im Jahr 1998 nicht an, sondern konzentrierte sich auf sein Bundestagsmandat (1998 bis 2002).

Das politische Engagement sollte auch in den Folgejahren der Schwerpunkt bleiben, doch hat er sich weiter in Lehre und Forschungsprojekten in Mittweida und an anderen Hochschulen eingebracht. So wirkte er als Bürgermeister der Kurstadt Bad Wörishofen (2002 bis 2013) am Aufbau des Mittweidaer Studiengangs Gesundheitsmanagement entscheidend mit. Als Bürgerbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung (2018 bis 2020) stand er mit Wissenschaftlern in Mittweida im engem Forschungsdialog zu neuen Formen der Bürgerkommunikation. Ein sächsisch-bayerischer Kongress der Staatskanzleien der beiden Freistaaten zur Bürgerkommunikation konnte aufgrund der Coronapandemie nicht verwirklicht werden.

„Klaus Holetschek ist mit Leib und Seele Volksvertreter, dessen Herzensthemen Medien, Kommunikation, Gesundheit und die Nähe zu den Menschen ideal zur Hochschule Mittweida passen, gerade auch nach den Erfahrungen von zwei Jahren Pandemie, die diese Aspekte auf die gesellschaftliche Probe gestellt haben“, so Rektor Ludwig Hilmer. Zukünftig profitierten die Studierenden und Lehrenden der Fakultät Medien der Hochschule Mittweida noch mehr von der Expertise und den Einblicken des neuen Professors in das aktive Gestalten, Aushandeln und Kommunizieren politischer Prozesse.

Gesundheitskommunikation in der Krise

Den ersten kleinen „Auftritt“ als neuer Professor hat Klaus Holetschek am heutigen Nachmittag bei der Feierlichen Exmatrikulation der Hochschule Mittweida in der Evangelischen Stadtkirche „Unser lieben Frauen“.

Ab 17:30 Uhr nimmt Holetschek dann an einer im Rahmen der medienpraktischen Ausbildung im Studiengang Medienmanagement produzierten TV-Podiumsdiskussion „Gesundheitskommunikation in der Krise? Wie Politik, Wissenschaft und Medien besser kommunizieren können“ teil, die live aus dem Fernsehstudio über den Youtube-Kanal der Hochschule Mittweida gestreamt wir. Mit Holetschek sind in der von Professor Janis Brinkmann (Fakultät Medien) moderierten Runde der Mathematiker Professor Kristan Schneider und der Forensiker Professor Dirk Labudde (beide Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften). Schneider hatte während der Coronapandemie mit seinen zuverlässigen mathematischen Modellierungen der Ausbreitung des Virus ein großes Medienecho erfahren. Labudde ist gefragter Experte bei der Aufklärung von Verbrechen und versteht es, moderne wissenschaftliche Methoden verständlich und interessant medial zu kommunizieren.


Hochschule Mittweida

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